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Gewerbestrom – günstiger Strom für Unternehmen

Gewerbestrom für Unternehmer

gewerbestrom-3 Eine der wichtigsten Aufgaben bei der Führung eines Unternehmens ist es, stets die Kosten im Auge zu behalten. Dies betrifft auch die Kosten für den Stromverbrauch, die regelmäßig überprüft werden sollten. Da die Kosten für Strom stetig gestiegen sind, sind Inhaber eines Unternehmens mit wachsenden finanziellen Belastungen konfrontiert. Darunter leiden häufig die Wettbewerbsfähigkeit und die Wirtschaftlichkeit der Unternehmen. Allerdings gibt es auch Möglichkeiten auf dem liberalisierten Energiemarkt die Vorteile des Wettbewerbs unter den Stromanbietern vorteilhaft zu nutzen. Nicht selten kann bei einem Wechsel des Stromanbieters Gewerbestrom zu besseren Konditionen eingekauft werden.

Die Strategien zur Beschaffung des Stroms sind bei den Stromanbietern recht unterschiedlich. Wählen Gewerbetreibende jedoch das richtige Produkt aus, können sie von den kontinuierlich wachsenden Preisunterschieden, durchaus profitieren. Allerdings ist der günstigste Tarif nicht immer der geeignetste. Online Strompreisrechner können hier eine große Hilfe sein. Mittels diesen kann ein genau auf das Gewerbe und den Verbrauch in kWh geeignetes Angebot und somit der passende Tarif ermittelt werden.

So wird der Verbrauch ermittelt

gewerbestrom-4Wie auch jeder Privathaushalt, beziehen Unternehmen ihren Gewerbestrom auf die gleiche Art. In den Kellerräumen befindet sich ein Zählerkasten und einmal jährlich erhalten Gewerbetreibende eine Rechnung vom gewählten Stromversorger.
Mit einem Stromrechner ist es möglich, die Angebote für Gewerbestrom zu vergleichen und bei Bedarf zu wechseln. Benötigt werden in der Regel nur die Postleitzahl des Gewerbestandortes und der Verbrauch pro Jahr. Die anfallenden Kosten für den Gewerbestrom werden ohne Umsatzsteuer, also netto, dargestellt.

Eine andere Kundengruppe sind Unternehmen mit einem höheren Stromverbrauch und bei denen eine „registrierende Leistungsmessung“ (RLM) durchgeführt wird. In diesem Fall wird mittels eines Stromzählers, in diesem Fall auch Lastgangzähler genannt, im Viertelstundentakt gemessen, wieviel Strom während dieser Zeit verbraucht wird. Über die Telefondose oder auch über Funk wird dem Stromversorger diese Messung übermittelt. RLM-Kunden können sich für den Bezug von Gewerbestrom spezifische Angebote erstellen lassen.

Bei Stromanbieterwechsel ist eine unterbrechungsfreie Lieferung garantiert

Nicht nur Privatpersonen, auch Gewerbetreibende scheuen sich häufig vor dem Wechsel des Stromanbieters, da sie mit Stromausfällen rechnen. Diese Sorge ist jedoch in der Regel unbegründet. Der Wechsel fällt überhaupt nicht auf und fällt erst bei Kontrolle der Rechnung auf. Ebenfalls ist kein Austausch von Leitungen oder Zählern nötig. Diese verbleiben ganz normal im Besitz der ortsansässigen Stromanbieters. Dieser bleibt auch Ansprechpartner, falls eine Störung in Strombezug auftreten sollte.

Was ist der Unterschied zwischen Gewerbestrom und anderen Stromarten?

Mit dem Produkt „Gewerbestrom“ richten sich die Stromanbieter mit speziellen Angeboten an Unternehmen, Betriebe und die Industrie. gewerbestrom-1All jene können einen Stromvergleichsrechner nutzen und auf entsprechende Gewerbestromtarife zurückgreifen. Firmen verbrauchen normalerweise wesentlich mehr Strom als Privathaushalte.
Sind es im produzierenden Gewerbe rund um die Uhr arbeitende Maschinen, verbrauchen im Dienstleistungssektor vornehmlich Computer und Server ein Mehr an Strom.
Um diesen hohen Energiekosten entgegenzuwirken, sind seitens des Gesetzgebers eine Vielzahl an Sonderregelungen, insbesondere für den Gewerbestrom, erlassen worden. Diese sollen gewährleisten, dass die Wirtschaftlichkeit und Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Unternehmen gewahrt werden kann. Resultat dessen ist, dass die Tarife für die Privathaushalte wesentlich höher sind, als die Gewerbestromtarife. Weiterhin setzt sich der Preis für die Strom-kWh für Gewerbe anders zusammen, als die Privat-kWh.

Wie setzt sich der Preis beim Gewerbestrom zusammen?

Beim Gewerbestrom sind viele Steuern und Abgaben drastisch reduziert oder sie entfallen gar komplett. Auch, wenn Unternehmen durchaus KWK-Umlage und Stromsteuer entrichten, fallen diese jedoch weitaus niedriger aus. Da es noch weitere Steuervergünstigungen und Ausnahmeregelungen für Gewerbetreibende gibt, setzt sich der Preis für Gewerbestrom anders zusammen, als der für Privatpersonen.

Abgaben und Steuern machen beim Gewerbestrom gerade einmal 15 Prozent bis 30 Prozent des Gesamtpreises aus. Der Anteil an Abgaben und Steuern beträgt bei Privathaushalten hingegen mehr als 50 Prozent des Gesamtpreises. Die steigenden Energiekosten machen sich jedoch auch bei Unternehmen deutlich bemerkbar.
Entsprechend achten auch Unternehmen zunehmend auf einen verantwortungsvollen Umgang mit Strom. Aber auch ein Anbieterwechsel zu günstigeren Strom kann hier hilfreich sein. Gewerbestromrechner können hier eine ausgezeichnete Hilfe bei der Wahl des geeigneten Tarifes sein.

Wer kann Gewerbestrom beziehen?

Einen Gewerbestromtarif kann grundsätzlich einmal jeder der abschließen, der ein Gewerbe betreibt. Allerdings gibt es hier, abhängig von jährlichen Stromverbrauch, durchaus Unterschiede, sowohl bei der Strommessung, als auch bei der Tarifart. In kleinen und mittelständischen Unternehmen erfolgt die Messung des Stromverbrauches genau wie bei Privatpersonen. Bezeichnet wird dies als „Standardlastprofil“.

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Der Verbrauch wird wie im Privathaushalt mit einem normalen Stromzähler registriert. Hier ist die Menge Strom recht gut einschätzbar und es kommt auch kaum zu extremen Schwankungen hinsichtlich der benötigten Menge an Strom. Entsprechend kann hier ein ganz normaler Standartvertrag bei einem Stromanbieter abgeschlossen werden. Entsprechende Standardlastprofiltarife gibt es bis zu einem maximalen Verbrauch von zirka 75.000 kWh.

Tarife bei einem Stromverbrauch von mehr als 75.000 kWh

Verbraucht ein Unternehmen mehr als 50.000 kWh jährlich, wird in der Regel der Verbrauch über eine „registrierende Leistungsmessung“ (RLM) ermittelt. Hier hat also das Unternehmen ein spezifisches Lastprofil. Der Stromverbrauch wird viertelstündlich gemessen und an den jeweiligen Stromanbieter übertragen. Liegen diese Voraussetzungen vor, greifen standardisierte Tarife nicht mehr.
Hier können spezifische und kostengünstige Tarifangebote eingeholt werden. Allerdings gilt zu beachten, dass es hinsichtlich der Obergrenze Unterschiede bei den Anbietern gibt. Einige Anbieter offerieren bereits ab 50.000 kWh nur noch spezifische Tarife den Gewerbetreibenden. Bei anderen Anbietern liegt aber die Grenze bei 100.000 kWh.

Einen Gewerbestromrechner kann helfen den richtigen Tarif zu finden

Bei einem Tarifrechner für Strom sollte nicht nur der Grund- und Arbeitspreis berücksichtigt werden. Es sollte ebenfalls darauf geachtet werden, ob eine Strompreisgarantie angeboten wird, wie lang die Mindestvertragslaufzeit ist, ob die derzeitige EEG-Umlage berücksichtigt wird und in welcher Form ein Neukundenrabatt Einfluss auf den jeweiligen Tarif hat.

Das Wichtigste kurz zusammengefasst:

  • Es sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass der neue Tarif eine Laufzeit von maximal 12 Monaten hat.
  • Wichtig ist, dass während der Laufzeit des gewählten Stromtarifs eine Preisgarantie gewährleistet ist.
  • Ein Neukundenbonus sollte kritisch betrachtet werden. Hier sollte darauf geachtet werden, ob die kosten pro kWh steigen oder tatsächlich eine Ersparnis erzielt wird.
  • Wenn sich der Verbrauch an Durchschnittwerten orientiert, sollte auf Pakettarife verzichtet werden.
  • Man sollte die Stromtarife regelmäßig vergleichen (mindestens jedes halbe Jahr)
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